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ÖBSV Präventionskampagne rund um Anti-Doping

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Doping bzw Anti-Doping ist in aller Munde. Aufgrund verschiedener Vorfälle auf internationaler wie auch auf nationaler Ebene kam es in den letzten Jahren zu einer Reihe von Gesetzesänderungen in den Anti-Doping Auflagen für SportlerInnen- somit war es an der Zeit für eine Anti-Doping Präventionskampagne im ÖBSV. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Sport und NADA AUSTRIA geförderten ÖBSV Projektes 2010,  fand nun eine Reihe von Vorträgen zu diesem Thema statt.

Gestartet war man in Wörgl/Tirol im Rahmen der WM-Vorbereitung  für Sportschützen, es folgte die Blindensportwoche in Obertraun,  Wien, Salzburg im Rahmen der Salzburger Open im RS-Tennis und zuletzt der Flughafen Wien, von wo gerade letztes Wochenende das ÖBSV-Rad -Team zur Paracycling - WM nach Kanada aufbrach. Der nächste  Vortrag soll  im Rahmen des WM- Tischtennistrainingslagers in Linz stattfinden.
Ziel dieser Kampagne ist es übrigens nicht nur die Test-Pool Sportler zu erreichen sondern auch deren Betreuungspersonal wie auch die Breitensportler.

Als Grundlage dient(e) das Informationsmaterial der NADA AUSTRIA; die Power-Point Präsentation  wurde mit den Informationen rund um das  Anti-Doping Geschehen in den internationalen Fachverbänden wie das  IPC (Internationales Paralympisches Committee), UCI ..etc.. erweitert. Die Teilnehemer erhielten überdies 'Das Handbuch für Leistungssportler' der NADA AUSTRIA übermittelt, das die wichtigsten Informationen einmal mehr umfasst.

Zur Präsentation kamen die wichtigen Themen: Medikamentenverbotsliste, Medizinische Ausnahmegenehmigungen, Abwesenheitsmeldungen, ADAMS,...etc. Aufgezeigt wurden die nationalen -internationalen Verflechtungen des weltweiten Anti-Doping Kampfes und damit verbunden natürlich sämtliche Rechte und Pflichten der Athleten und deren Betreuer; auch auf die möglichen Sanktionen bei Nichteinhaltung des Anti-Doping Gesetzes wurde hingewiesen.
So wurde insbesondere auf die Auflagen der diversen Test-Pools  hingewiesen, und den damit verbundenen Aufenthaltsmeldungen; das ADAMS Programm wurde 'heiß' diskutiert; die Unterscheidung von national und international nominierten  Athleten durch nationale wie auch internationale Fachverbände fand reges Interesse, vor allem nach welchen Kriterien diese bestimmt wurden.
Auf die Neuerungen in den medizinischen Bereichen wurde dezidiert hingewiesen.

Die anschließenden oftmals  sehr leidenschaftlich geführten Diskussionen und die zahlreichen Fragen der Sportler wie Betreuer machten sehr deutlich, wie wichtig Information und Aufklärung auf 'live-Ebene' ist. 

Wer mehr über die NADA AUSTRIA erfahren will, der klicke auf deren Homepage 'NADA AUSTRIA'

Text und Vortragende: Mag. Christine Gritz-Radauer - Anti-Doping ÖBSV



18.08.2010 12:06

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