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RS-Tennis: Salzburger Open - viele Überraschungen

Zahlreiche  Überraschungssiege gab es bei den Salzburger Open in Salzburg Stadt, einem der weltweit größten Turniere des Rollstuhl-Tennis, das vergangene Woche stattfand. Eine davon schaffte Österreichs Aushängeschild Martin Legner mit seinem amerikanischen Partner Welch im Doppel.

DOPPEL:
So besiegten Legner/Welch (AUT/USA) (im Bild)  im Semifinale absolut unerwartet die aktuelle Nr-1-Doppel-Paarung aus Holland (und auch als Nr 1 des Turniers gesetzt) - Vink/Scheffers - mit 6:4, 0:6, 6:3. Dies war die Turniersensation schlechthin, da Legner/Welch somit als ungesetzte Paarung ins Finale kamen. Gegen die Final-Gegner, den Franzosen Peifer/Cattaneo mussten sie sich aber knapp geschlagen geben.  Legner/Welch konnten im dritten Satz beim Stand von 5:3 und beim Stand von 5:4 jeweils zwei Matchbälle nicht verwerten und mussten sich am Ende mit 5:7 begnügen. Endresultat: 7:5. 4:6, 5:7.
Die anderern österreichischen Paarungen wei Kleckner/Mathieu(CAN)  und Pellosch/Trupp konnten  immerhin bis in die zweite Runde vordringen. 
Das österreichische Frauen Doppel -Fink/Koosz- schied leider gleich in der ersten Runde aus.
Im Nebenbewerb (Second Draw) landeten das Jungtalent Nicolas Langmann (Lanquetein) und sein Partner Hannes Steiner einen Überraschungserfolg; sie gewannen diesen Bewerb im Finale gegen ihren Landsmann Gröblacher Willi(AUT)mit Partner van Däniken(SUI) aus der Schweiz.

EINZEL

Österreichs Aushängeschild Martin Legner (Nr 10 der Welt) kam  bis in das Semifinale, wo er dort auf die Nr. 2 der Welt, Maikel Scheffers (NED) traf. In einem packenden 2-Stunden-Match musste er sich schließlich seinem Gegner mit 2:6 6:7 geschlagen geben. Das Ergebnis täuscht: Bei acht Games lag der Vorteil bei ihm - , hart umkämpft war der zweite Satz den schließlich sein Gegner gewann.
Die Sensation aus internationaler Sicht war aber der spätere Sieger - der als Nummer drei gesetzte Franzose Nicolas Peifer deklassierte den topgesetzten Niederländer Maikel Scheffers 6:1, 6:1 und setzte seiner eindrucksvollen Serie von Siegen in Salzburg (im Semifinale hatte er den als Nummer zwei gesetzten Ronald Vink geschlagen) fort. Peifer ist mit knapp 20 Jahren der bisher jüngste Sieger in Salzburg.
Aus österreichischer Sicht hieß die Sensation Stefan Karl (K) (Nr. 72 der Welt)- er drang vollkommen überraschend bis ins Viertelfinale vor.
Von den insgesamt acht angetretenen Österreichern schaffte es noch Pfundner Harald -als dritter Österreicher- eine Runde weiterzukommen in diesem hochkarätig besetzten Turnier . Alle anderen schieden bereits in der ersten Runde aus,  darunter leider auch Thomas Mossier (als Nr 8 gesetzt ) Er war aus internatioanler Sicht nicht allein - ebenfalls überraschend ausgeschieden war der Pole  Piotr Jaroszewski(Nr. 6) und der frühere Weltranglisten-Erste Stephen Welch.
Bei den Frauen kam Margrit Fink über die erste Runde leider nicht hinaus- sie unterlag der  Italienerin Marianna Lauro.  Kossz Henriet musste in der zweiten Runde ebenfalls gegen die Iatalienerin antreten und unterlag ihr ebenfalls.

Die weiteren  Ergebnisse der Österreicher wie auch aller internationalen Teilnehemer entnehemen sie dem Menüpunkt
 ERGEBNISSE auf der Veranstalter HP

Presseberichte - Veranstalter-HP

 

 

16.08.2010 13:12

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