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Skitag des Sportkader Finanz / Behindertensport mit Finanzminister & Vizekanzler Josef Pröll

Diese Woche urlaubt Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll bereits zum 7. Mal in Serfaus. Den Spaß auf zwei Brettln teilte er gestern Montag mit dem Kader der Behindertenspitzensportler des Finanzministeriums, das seit 1952 SkisportlerInnen und seit 2008 auch SportlerInnen mit Handicap fördert. (im Bild v.l. hinten: Bürgermeister Paul Greiter, Vizepräsident ÖBSV Julian Hadschieff, Personalchef BMF Helgar Thomic-Sutterlüti, Christoph  Prettner, Vizekanzler & Finanzminister Josef Pröll, TVB-Geschäftsführer Josef Schirgi; v.l. vorne: Manuel Hujara, Dietmar Dorn, Robert Fröhle).  

 Seit 1952 fördert das Ministerium skisportbegeisterte Mitarbeiter in Form eines Kaders in den Bereichen Alpin, Langlauf und Biathlon. Seit 2008 werden auch Sportler mit Handicap unterstützt.Es gibt die Möglichkeit einer Anstellung mit Sondervertrag unserer Sportlerinnen und Sportler im Bereich des Zolls", erläuterte Pröll, "unser Ziel ist es, den derzeitigen Finanzkader in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Das Ministerium unterstützt die Mitglieder, damit sie ihre sportliche und berufliche Karriere bestmöglich unter einen Hut bringen können. Ich möchte in diesem Bereich bewusst weitere Akzente setzen." Hilfestellung durch die öffentliche Hand gebe es, so der Finanzminister, in Form von Arbeitsplätzen. Für die Teilnahme bei Skirennen bzw. paralympischen Bewerben können die Sportler die benötigten Dienstfreistellungen in Anspruch nehmen, was früher fast nie möglich war.

Neben Julian Hadschief, Vizepräsident des Behindertensportverbands, war auch der sehbehinderte Skisportler Christoph Prettner mit dabei. Gemeinsam mit seinem Betreuer und Begleitläufer Stefan Schoner wedelte er über die Piste, als ob er normal sehen würde. "Skifahren ist seit meiner Kindheit eine große Leidenschaft", verriet er, "ich möchte diesen schönen Sport nie aufgeben." Unter dem Helm tragen die beiden ein kleines Funkgerät. Prettner sieht nur Licht und Schatten. Schoner fährt drei bis fünf Meter voraus und dirigiert so seinen sehbehinderten Schützling flott über die Piste.

110209_Dorn_Proell_FroehleRasant unterwegs waren auch die beiden querschnittgelähmten Sportler Dietmar Dorn und Robert Fröhle mit dem Monoski. Sie wissen die Unterstützung für den Beruf und ihre sportliche Leidenschaft zu schätzen: "Nur so ist es möglich, dass wir auch bei großen internationalen Bewerben dabei sein können."

Textquelle: Newsletter Austria Ski Team
Bilder: Georges Schneider / bmf

Tirol-Heute-Beitrag ORF

09.02.2011 09:37

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