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Rollstuhltänzer mit großen Erfolgen aus St. Petersburg zurück

Obwohl die Konkurrenz sehr stark war mir geballter  russischer und baltischer Teilnahme, schafften beide ÖBSV Paare den Einzug ins Semifinale; während Sanja Vukasinovic mit Peter Schaur (im Bild) auf Anhieb dorthin gelangten (ohne Redance) und dann dort mit einem siebenten Platz denkbar knapp das Finale der besten sechs verpassten, hatte es das neuformierte Paar Berger Patrick und Isabella Schmid es etwas schwerer -  

nach einem 'Redance' erreichten jedoch auch sie das Semifinale wo sie ihr allerestes Turnier mit einem 12. Platz beendeten - mit sichtlichem Stolz + Erleichterung! 

 Am Tag davor, Samstag, fand zum 'Einstieg' der internationale Teamkampf um den "Continentscup 2010" statt, wo  Paare und Mannschaftsführer ausgelost und unabhängig von der Nationalität in verschiedene Mannschaften aufgeteilt und nach verschiedenen Farben benannt wurden. Peter und Sanja konnten sich  unter die besten fünf Paare in ihrer Disziplin tanzen und starteten (da)nach Auslosung in der "blauen Mannschaft", welche am Ende Platz 5 belegte.
Nicht nur Sportler wurden ausgelost, auch Mannschftafüher wurden unabhängig ihrer Nationalität den Teams zugeordnet und mussten diese leiten: Den "Continentscup 2010" gewann die "orangene Mannschaft" unter österreichischem Kommando von Diethard Govekar mit klarem Vorsprung.

Dazu Kerstin Kunzmann, die Trainerin und Delgationsleiterin: "Es war ein hartes Wochenende für die österreichische Mannschaft im Rollstuhltanzen. Nach der Klassifizierung am Samstag war klar, dass Patrick Berger nicht mehr in der LWD 1, sondern aufgrund seiner restlichen Beweglichkeit in der LWD 2, der sogenannten "Königsklasse" tanzen musste. Dies galt es auch erst einmal zu verdauen und lässt den 12. Pltz in eienm ganz andren Licht erscheinen.  
Man kann aber ganz klar sagen, dass aufgrund der gezeigten Leistungen und den daraus resultierenden Ergebnissen  man mit den  ÖBSV Rollstuhltänzern  bei der Weltmeisterschaft zu rechnen ist. Sanja und Peter haben ihre bisherigen Plazierungen unter den Top Ten um einen Platz nach vorn verbessern können und unsere "Neulinge" sind auch gut vorn mit eingestiegen. Jetzt heißt es 2 Monate intensiv trainieren und in Top-Form auf dem Punkt sein, wenn Anfang November die Weltmeisterschaft in Hannover startet."

 

09.09.2010 13:45

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