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WC Ski alpin: Erster Weltcupsieg für Markus Salcher!

Markus Salcher (K) erfüllte sich einen lang ersehnten Traum mit seinem Sieg im RTL beim Weltcuprennen in Arta Terme/ITA. Bei Traum Verhältnissen konnte sich der 21-jährige mit einer Laufzeit von 2:16.49 Minuten und 0,55 Sekunden Vorsprung vor Gauthier-Manuel Vincent (FRA) behaupten. Dritter wurde der Australier Mitchell Gourley. Salcher, nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei liegend legte einen fulminanten zweiten Durchgang hin. Damit schaffte Salcher sein bisher erstes Podest im Weltcup bei den stehenden Herren.

Vier Jahre zuvor schaffte der halbseitig gelähmte Kätntner seinen ersten Sieg im Europacup, bevor er sich dann eine Fraktur des Unterschenkels zuzog und ein Jahr ausfiel.
"Durch seinen Ehrgeiz und dem Willen zum Erfolg schaffte er es in  den letzten Jahren immer besser und konstanter zu werden. Wir haben diesen Winter schon gemerkt, dass er stark ist, dass es allerdings gleich im Weltcup für ganz vorne reicht, und das auch noch auf diesem anspruchsvollen und äußerst langem Hang, der seiner Behinderung hinsichtlich Kondition alles abverlangt ist einfach super!", schwärmte Trainerin Daniela Mandler.

Salcher selbst zu seinem heutigen Erfolg: "Es ist einfach nur der Hammer. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe. Heute wollte ich natürlich ums Podest mitfahren, aber dass ich gleich ganz oben stehe 'taugt ma volle'. Das gibt Mut für die Zukunft und ich werde noch härter trainieren. Letztes Jahr als wir hier waren, hatte ich noch nicht die Kraft um alles bis zum Schluss durchzuhalten.  Diesen Sommer war ich ständig in der Kraftkammer, um diesen Umstand zu verbessern, und siehe da, schon gibt´s die Belohnung. Vielen Dank an alle die mich dabei unterstützt haben, ganz besonders auch an meinen Vater, Bernd Salcher."

Bereits morgen findet der nächste Riesentorlauf auf dem Zoncolan statt, bevor am Freitag ein abschließender Slalom stattfindet. Trainer Manuel Hujara zur tollen Leistung: "Ich gönne es Markus wirklich von Herzen. Er ist einer derjenigen, die so viel dem Sport unterordnen. Vor allem im konditionellen Bereich, aber auch skitechnisch hat er diesen Winter solche Fortschritte gemacht. Er hat in seinen jungen Jahren bereits sehr viel Erfahrung. Er war von klein auf mit ganzem Herzen dem Skisport verschrieben, arbeitete sich  stetes zielstrebig nach oben, hatte bereits eine schwere Verletzung, war bei den Paralympischen Spielen in Vancouver mit dabei und nun ist er ganz oben angelangt. Uns kamen im Ziel beinahe Tränen, vorlauter Freude. Ich wünsche ihm noch viele solcher Momente und weiterhin so viel Freude am Training und dem Skisport."

Textquelle: Newsletter Austrai Ski alpin

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26.01.2012 09:49

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